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Flugzeugabsturz: 737 Max 8 in mehreren Ländern am Boden

12. März 2019

Ethiopian Airlines erklärte zum Startverbot des Typs Boeing 737 Max 8: "Auch wenn wir die Unglücksursache nicht genau kennen, haben wir uns entschlossen, diese Maschinen als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme am Boden zu belassen."

In China dürfen fast 100 Boeing-Flugzeuge vorerst nicht mehr starten. Die Luftfahrtbehörde CAAC bestätigte am Montag, dass die Fluggesellschaften des Landes 96 Maschinen vom Typ der Unglücksmaschine Boeing 737 Max 8 besitzen. Die Behörde hatte Fluglinien zuvor angewiesen, Flüge mit der Boeing vorübergehend einzustellen, bis Sicherheitsrisiken ausgeschlossen werden können. Die Behörde verwies darauf, dass es bereits das zweite Unglück mit dem Maschinentyp in kurzer Zeit gewesen sei.

Bei dem Absturz einer Boeing 737 Max 8 der Fluglinie Lion Air im Oktober waren in Indonesien 189 Menschen ums Leben gekommen. Bei beiden Unglücken habe es "gewisse Ähnlichkeiten" gegeben, teilte die CAAC mit. Beide Flüge waren bei guten Wetterverhältnissen kurz nach dem Start in Schwierigkeiten gekommen. Ein möglicherweise ähnlicher Fehler in der Elektronik konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden.

Auch die karibische Fluggesellschaft Cayman Airways erklärte, die beiden Boeing 737 Max 8 der Airline blieben vorerst am Boden, bis weitere Informationen zu dem Unglück in Äthiopien vorlägen. Der Flugzeugtyp wird von Hersteller Boeing seit 2017 ausgeliefert. Österreichische Fluglinien haben den Typ nicht im Einsatz.

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