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Bahnreisen 2023 auf "Allzeit-Hoch"

Laut Schienen-Control stieg die Zahl der Fahrgäste 2023 nicht nur gegenüber dem Jahr davor, sondern auch gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019.

Im abgelaufenen Jahr ist die Zahl der Bahnreisenden wieder deutlich nach oben gegangen. Gegenüber dem Jahr davor um rund 33 Mio. auf 328,3 Mio. Fahrgäste, ein Zuwachs um mehr als 11%, wie aus dem aktuellen Jahresbericht der Regulierungsbehörde Schienen-Control hervorgeht. Das waren auch um knapp 12 Mio. mehr als vor der Pandemie, im Jahr 2019.

Anstieg des Personenverkehrs

Während der Güterverkehr 2023 "lahmte", war die Nachfrage im Personenverkehr 2023 den Angaben zufolge "auf einem Allzeit-Hoch". Das Angebot sei durch Ausweitungen und Taktverdichtungen bei bestehenden Verbindungen bzw. die Einführung neuer Relationen wieder umfangreich verbessert worden, hieß es seitens der Behörde. 132,1 Mio. Personenzugkilometer seien im österreichischen Schienennetz angeboten worden. "Ausschlaggebend für diese Verbesserung waren neu aufgenommene Fern- bzw. Nachtverkehrsverbindungen der ÖBB-Personenverkehr und der WESTbahn", erklärte die Schienen-Control.

66 Unternehmen im Ă–BB-Netz unterwegs

Die Anzahl der Anbieter am Markt habe zugenommen. "Mit 66 Unternehmen waren so viele wie noch nie dazu berechtigt, im ÖBB-Netz Züge zu führen", berichtete die Aufsichtsbehörde. Insgesamt waren im abgelaufenen Jahr 88 Eisenbahnunternehmen (Infrastruktur-, Verkehrsunternehmen, integrierte Unternehmen) gemeldet. Neu hinzu kamen den Angaben zufolge die deutschen Güterverkehrsunternehmen BUDAMAR West, Retrack und smart rail traction sowie das österreichische Unternehmen Graf Railservice, die alle jeweils einen Infrastruktur-Nutzungsvertrag mit der ÖBB-Infrastruktur besitzen. Weiters habe die deutsche TrainLog eine Sicherheitsbescheinigung für Güterverkehre in Österreich erhalten. Und mit der Schiene Oberösterreich gebe es nach längerer Zeit wieder einen neuen, zusätzlichen Infrastrukturbetreiber.

Im Güterverkehr der Bahn kam es zu einem Rückgang bei den gefahrenen Nettokilometern (minus 5,2%) und den Bruttotonnenkilometern um 5,2 beziehungsweise 5,0%. Die beförderten Nettotonnen bremsten sich um 6,7% ein. "Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf das schwierige wirtschaftliche Umfeld zurückzuführen", so die Schienencontrol. Zur geringeren Industrieproduktion und zu den hohen Energiepreisen hinzugekommen seien auch noch "Streckensperren und Personalprobleme".

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