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EU-Staaten: Keine Einigung auf Schnelltests an Flughäfen

Die Hoffnung der europäischen Luftfahrtbranche auf die Einführung von Corona-Schnelltests hat einen Dämpfer erhalten: Viele EU-Länder lehnen eine gemeinsame Regelung ab, wie aus einem internen Dokument hervorgeht.

„Eine große Anzahl von Mitgliedstaaten hat deutlich gemacht, dass Diskussionen über gemeinsame Mindeststandards und -kriterien verfrüht wären", heißt es in dem Papier vom 12. November 2020, das Reuters vorliegt. Es soll den Staats- und Regierungschefs am Donnerstag als Grundlage auf einer Videokonferenz dienen, auf der über eine Koordination der Maßnahmen im Kampf gegen Corona gesprochen wird.

Die Fluggesellschaften drängen die Regierungen auf Alternativen zu den pauschalen Reisebeschränken inmitten der zweiten Infektionswelle in Europa, wobei Lufthansa und Alitalia die Verwendung von Antigen-Schnelltests forcieren wollen. Sie setzen darauf, dass die Behörden weltweit die Reisebeschränkungen in der Pandemie durch den Einsatz von Tests lockern, sodass auch wieder Reisen in Risikogebiete ohne Quarantänepflicht möglich wären.

Auf internationaler Ebene setzt sich der Luftfahrtverband IATA dafür bei der internationalen Luftfahrtorganisation ICAO ein. Die Quarantäneregeln wirkten im Luftverkehr wie ein Lockdown, klagt die Branche schon seit Monaten - bislang aber vergebens. 

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