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Irland verhängt Lockdown für mindestens einen Monat

Wegen stark gestiegener Coronavirus-Neuinfektionen und der Ausbreitung einer neuen Virusvariante fährt Irland das öffentliche Leben für mindestens einen Monat herunter.

Die Situation sei sehr ernst, sagte Regierungschef Micheal Martin gestern Abend. „Die Zahlen werden sich in den kommenden Tagen weiter verschlechtern.“ Angesichts des Tempos, in dem das Coronavirus um sich greife, müsse die Bremse gezogen werden, sagte Martin.

Die Beschränkungen ähneln einer Ausgangssperre. Ab heute Abend sind private Besuche ebenso verboten wie öffentliche Versammlungen – Ausnahmen gibt es für Hochzeiten mit bis zu sechs und für Begräbnisse mit bis zu zehn Menschen.

Die Menschen sollen ihre Häuser nur für Arbeit, Ausbildung und andere notwendige Zwecke verlassen. Sport im Freien ist im Umkreis von fünf Kilometern um die Wohnung erlaubt. Der Schulstart nach den Weihnachtsferien wird um drei Tage auf den 11. Jänner verschoben.

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news.ORF.at

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