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Grüner Pass: Mückstein bremst Erwartungen

Der Gesundheitsminister übt Kritik an der Ankündigung des ÖVP-Staatssekretärs Magnus Brunner von Donnerstag, wonach der "Grüne Pass" bereits Ende Mai in Betrieb gehen könne.

Wolfgang Mückstein bremst Erwartungen, dass es schon Ende Mai einen "Grünen Pass" für Geimpfte, Getestete und Genesene geben wird. ÖVP-Staatssekretär Magnus Brunner hatte diesen für den 24. Mai angekündigt. Ab Ende Mai könne es allenfalls "Pilotversuche" geben.

"Ich habe mich nicht darüber gefreut. Das war weder abgesprochen, noch ist es richtig",erklärte Mückstein gegenüber der "Presse" und den "Oberösterreichischen Nachrichten" am Samstag.

Man müsse in der Kommunikation differenzieren, ob "genesen, getestet, geimpft, demm das ist nicht gleichwertig", betonte Mückstein. Insbesondere, müsse die Regierung die EU-Vorgaben abwarten, im Falle einer EU-weiten Ausrollung im Juli, könne es bestenfalls Pilotversuche ab Ende Mai für den Grünen Pass geben. Gleichzeitig bekräftigte der Minister am Samstag im "Kurier" und in der "Tiroler Tageszeitung", dass auch die Richtlinien der einzelnen Länder hinsichtlich der Akzeptanz verschiedener Präparate noch abzuwarten seien.

"Der Grüne Pass ist nur dann sinnvoll, wenn das gesamteuropäisch gelöst wird, was mache ich mit Menschen, die eine Impfung haben, die in der EU nicht zugelassen ist?"

Es werde zwar keine Impfpflicht geben, aber wer sich nicht impfen lasse, werde bestimmte Vorteile nicht haben können.

"Wer sich durch den Sommer 'durchtesten' will, wird zum Beispiel nicht nach Griechenland fliegen können."

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