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Krisenhinweise - powered by A3M für die Woche 19/20

Krisenfrühwarn-Experte A3M stellt für uns wieder die wichtigsten Geschehnisse der nächsten Woche zusammen.

Sieben Kontinente, 195 Länder, acht Milliarden Menschen: Unsere Welt steht niemals still. Tagtäglich bewegen unzählige Ereignisse die Bevölkerung in den unterschiedlichsten Teilen des Planeten - Wahlen werden abgehalten, Proteste organisiert und neue Krisenherde tun sich auf. Viele der Geschehnisse gehen in der allgemeinen Informationsflut des digitalen Zeitalters oftmals unter, einige andere sind auch schlichtweg zu weit weg. Um den Überblick zu behalten, stellt Krisenfrühwarn-Experte A3M für uns wöchentlich eine Auswahl der wichtigsten Ereignisse zusammen.

Studentenproteste in Nigeria:

Die nigerianische Studentenorganisation "National Association of Nigerian Students" hat angekündigt, am morgigen Samstag, den 14. Mai 2022, sämtliche Bundesstraßen und Flughäfen des Landes zu blockieren. Damit protestieren die Studenten gegen einen Streik der Academic Staff Union of Universities, eine 1978 gegründete nigerianische Gewerkschaft des akademischen Personals von Universitäten. Örtliche Verkehrseinschränkungen und gewaltsame Zwischenfälle zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten sind nicht auszuschließen.

Parlamentswahlen im Libanon:

Am Sonntag, den 15. Mai 2022, wählen die Menschen im Libanon ein neues Parlament. Nach Verkündigung der offiziellen Wahlergebnisse sind Proteste möglich. Trotz erhöhten Sicherheitsvorkehrungen sind gewaltsame Zwischenfälle nicht auszuschließen. Das deutsche Auswärtige Amt warnt außerdem davor, dass es schon im Vorfeld der Wahlen zu gezielter Stimmungsmache gegenüber westlichen Ausländern kommen könnte.

Präsidentschaftswahlen in Somalia:

Auch in Somalia werden die Bürgerinnen und Bürger am Sonntag an die Wahlurne gebeten: Die Präsidentschaftswahlen in dem ostafrikanischen Staat stehen an. Aufgrund möglicher Proteste und gewaltsamer Ausschreitungen insbesondere nach Verkündigung der Wahlergebnisse ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen.

Volksentscheid in der Schweiz:

Ebenfalls am Sonntag findet in der Schweiz ein Volksentscheid über den Beitrag der Alpenrepublik zur europäischen Grenztruppe Frontex statt. Bereits im Vorfeld der Wahlen sowie insbesondere nach Verkündigung der Ergebnisse sind Demonstrationen möglich. Daher ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen.

Nabka-Tag in den Palästinischen Gebieten:

Nicht zuletzt wird am Sonntag in den Palästinensischen Gebieten im Nahen Osten der Nabka-Tag begangen. Als Nabka, zu Deutsch Katastrophe oder Unglück, wird im arabischen Sprachgebrauch die Flucht und Vertreibung von etwa 700.000 arabischen Palästinensern aus dem früheren britischen Mandatsgebiet Palästina bezeichnet. Hinsichtlich des Nabka-Tags ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen, auch Demonstrationen und örtliche Verkehrseinschränkungen sind möglich.

tip-online.at

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