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Krisenhinweise - powered by A3M für die Woche 22/23

Krisenfrühwarn-Experte A3M stellt für uns wieder die wichtigsten Geschehnisse der nächsten Woche zusammen.

Präsidentschaftswahlen in Kolumbien:
Am Sonntag finden in Kolumbien Präsidentschaftswahlen statt. Um die Sicherheit während der Wahltage zu erhöhen hat die Regierung erlassen, dass die Grenzen vom 30.5 bis 1.6. geschlossen bleiben. Für den gleichen Zeitraum wird auch der Verkauf von Alkohol verboten. Im Vorfeld der Wahlen und nach der Verkündigung der Wahlergebnisse sind Proteste möglich. Gewaltsame Zwischenfälle können nicht ausgeschlossen werden. Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen, vor allem am Wahltag und nach der Verkündigung der Wahlergebnisse.

Pride-Parade in Bangkok:
Zur Bangkok Pride Parade 2026 werden am Sonntag, den 31. Mai 2026. von 14 bis 22 Uhr große Menschenmengen erwartet. Die Parade beginnt am Khlong Chong Nonsi Public Park (Phase 2) und führt über die Silom Road, die Sala Daeng Intersection, die Henri Dunant Road und die Rama I Road zum Siam Center, Siam Discovery und Siam Paragon, wobei sie sich über 4,8 km durch das Zentrum Bangkoks erstreckt.

Parlamentswahlen in Äthiopien:
Für Montag, 1. Juni 2026, sind in Äthiopien Parlamentswahlen angesetzt. Mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist besonders am Wahltag zu rechnen. Bereits im Vorfeld sind Demonstrationen möglich. Diese können zu lokalen Verkehrseinschränkungen führen. Reisende sollten Demonstrationen und Proteste meiden, in der Nähe von politischen Veranstaltungen und Einrichtungen erhöhte Vorsicht walten lassen sowie Anweisungen der Behörden befolgen.

Demos in ganz Mexiko:
Ebenfalls für Montag sind in Mexiko landesweit Streiks und Proteste geplant, nachdem die von der Bundesregierung vorgeschlagene Lohnerhöhung abgelehnt und die Aufhebung eines bestimmten Gesetzes gefordert wurde. Die Gewerkschaft warnte vor landesweiten Mobilisierungen unter Beteiligung von Lehrkräften und verwandten sozialen Organisationen, wobei in mehreren Städten des Landes Störungen des Bildungsbetriebs, Demonstrationen und Straßenblockaden erwartet werden.

Landesweiter Verkehrsstreik in Peru:
Schwergutspediteure, Tankwagenbetreiber und interprovinzielle Busgewerkschaften haben für Dienstag, 2. Juni 2026, in Peru einen unbefristeten Streik im ganzen Land angekündigt, um auf die steigenden Dieselpreise und die fehlenden staatlichen Kraftstoffsubventionen aufmerksam zu machen. Die Verkehrsgewerkschaften warnten davor, dass die Aktion landesweit Tausende von Verkehrsbeschäftigten betreffen könnte und dass es in mehreren Regionen des Landes zu Störungen bei Frachtlieferungen, im interprovinziellen Busverkehr und im Personenverkehr kommen könnte.

Landesweite Arbeitsniederlegungen in Portugal:
Die Gewerkschaft CGTP hat im Anschluss an die Demonstrationen zum Tag der Arbeit im Mai im ganzen Land für den Mittwoch, den 3. Juni 2026, einen Generalstreik angekündigt. Es wird mit groß angelegten Demonstrationen und möglichen Störungen im Verkehrswesen gerechnet. Auch im Flugbereich möchte man sich an den Aktionen beteiligen, so dass dort ebenfalls mit Beeinträchtigungen zu rechnen ist.

Studentenmarsch in Santiago de Chile:
Aktuellen Medienberichten zufolge wird ebenfalls am Mittwoch ein Studentenmarsch in Chiles Hauptstadt Santiago stattfinden. Örtliche Verkehrseinschränkungen sind möglich. Reisende sollten Demonstrationen grundsätzlich meiden und Anweisungen der Sicherheitskräfte befolgen.

Quelle: http://tip-online.at/news/59895/krisenhinweise-powered-by-a3m-fuer-die-woche-22-23-2026/

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