Krisenhinweise - powered by A3M für die Woche 28/29
Krisenfrühwarn-Experte A3M stellt für uns wieder die wichtigsten Geschehnisse der nächsten Woche zusammen.
Generalstreik in Senegal:
Die Gewerkschaftsfront zur Verteidigung der Arbeit hat für heute einen landesweiten 24-stündigen Generalstreik angekündigt, da die Gewerkschaften ihre Proteste gegen Arbeitskonflikte und den Umgang der Regierung mit den Arbeits- und Sozialversicherungsreformen verstärken. Es ist mit Einschränkungen im öffentlichen Leben, Verkehrsbehinderungen und erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen. Gewaltsame Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten sind möglich.
Bahnstreiks in Großbritannien:
Noch bis zum morgigen Samstag findet ein Bahnstreik der Mitglieder der Gewerkschaft TSSA statt, der zu Beeinträchtigungen im Verkehr zwischen London und den West Midlands führen wird. Der Streik betrifft die Züge der London Northwestern Railway und von West Midlands Trains; während der Streikmaßnahmen ist mit einem eingeschränkten Betrieb, früheren letzten Abfahrten und der Einstellung einiger Verbindungen zu rechnen.
ÖPNV-Streik in Palermo:
Ebenfalls morgen findet von 8:30 Uhr bis 17:30 Uhr und 20:30 Uhr bis Mitternacht ein Streik beim Nahverkehrsanbieter AMAT in Palermo statt. Sollte dieser wie geplant und mit hoher Beteiligung stattfinden, ist mit Einschränkungen im lokalen Nahverkehr zu rechnen. Auch vor und nach den offiziellen Streikzeiten kann es aus organisatorischen Gründen zu Einschränkungen kommen. Reisende sollten Verspätungen in ihrer Reiseplanung berücksichtigen.
Arbeitsniederlegungen bei Busfahrern im französischen Poitiers:
Ab Sonntag kann es in Poitiers zu einer Arbeitsniederlegung der Busfahrer bei Vitalis kommen. Der mögliche Streikzeitraum erstreckt sich bis zum 31.10., wobei bei einem Stattfinden des Streiks zeitnah mit Einschränkungen im Betrieb zu rechnen ist. Sollte er wie geplant und mit hoher Beteiligung stattfinden, ist mit Einschränkungen im lokalen Nahverkehr zu rechnen.
Eisenbahnerstreik in Spanien:
Die Eisenbahnergewerkschaft (Sindicato Ferroviario) hat für Mittwoch erneut zu einem 24-stündigen Streik bei Renfe aufgerufen. Der Streik betrifft landesweit alle Regionen Spaniens und das gesamte Streckennetz der staatlichen Eisenbahngesellschaft Renfe Operadora. Im Fall von entsprechenden Maßnahmen ist mit größeren Einschränkungen zu rechnen. Verspätungen und Ausfälle sind zu erwarten.
Metro-Einschränkungen in Granada:
Für die Metro Granada wurden bis zum Mittwoch Streiks angekündigt. Der Paln wird zwischen zwei Zeitmodellen wechseln. Am ersten Tag kommt es zu Einschränkungen des Betriebs zwischen 7:00 Uhr und 9:30 Uhr, zwischen 13:00 Uhr und 15:30 Uhr sowie zwischen 18:30 Uhr und 21:00 Uhr. Am folgenden Tag finden die Streikzeiten zwischen 7:30 Uhr und 10:00 Uhr, zwischen 13:30 Uhr und 16:00 Uhr sowie zwischen 19:00 Uhr und 21:30 Uhr statt.
Quelle: https://www.tip-online.at/news/60222/krisenhinweise-powered-by-a3m-fuer-die-woche-28-29-2026/