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Airlines kritisieren Pläne für erweiterten CO2-Emissionshandel

Europäische Airlines warnen vor steigenden Kosten durch die geplante Ausweitung des EU-Emissionshandels auf weitere Flugverbindungen.

Die europäischen Fluggesellschaften sträuben sich gegen eine Ausweitung des CO2-Preises für den Luftverkehr. Die Ausgaben für den Kohlendioxid-Ausstoß seien schon jetzt ein "wesentlicher Kostentreiber" für die Unternehmen, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr am Donnerstag bei einer Konferenz der europäischen Fluggesellschaften in Brüssel. Die geplante Ausweitung würde diese Kosten zusätzlich erhöhen, warnte Air-France-Chef Benjamin Smith.

Hintergrund:

Hintergrund ist eine geplante Reform des europäischen Emissionshandels (ETS). Mit diesem System deckelt die EU die Menge an Kohlendioxid, die bestimmte Sektoren insgesamt ausstoßen dürfen. Darunter fällt vor allem die Industrie, aber auch ein Teil des Luftverkehrs. Die Unternehmen müssen für ihren Ausstoß CO2-Zertifikate kaufen. Die Zahl der verfügbaren Zertifikate sinkt jedes Jahr - und werden damit teurer.

Bisher müssen Fluggesellschaften bereits CO2-Zertifikate für innereuropäische Flüge kaufen. Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, den Emissionshandel auf Flüge aus der EU in andere Regionen auszuweiten, aber nur bis zu einer gewissen Entfernung. Drehkreuze wie Istanbul und Abu Dhabi wären betroffen, Langstreckenflüge in die USA oder nach China aber nicht.

Quelle und kompletter Text: https://www.tip-online.at/news/60893/airlines-kritisieren-plaene-fuer-erweiterten-co2-emissionshandel/

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